Sprache der Werbetexter

Wenn sich zwei Werbetexter unterhalten versteht der gemeine User oftmals nur Bahnhof. Headline, claim, copy, etc. sind nur einige Schlagwörter, welche in der Werbebranche verwendet werden. Um Licht ins Dunkle zu bringen finden sich hier die wichtigsten Begriffe und deren Bedeutungen.

Begriffe aus der Werbebranche

Da heutige Graphiker bzw. Werbetexter selten mehr über eine fachlich fundierte Ausbildung verfügen, die Zeiten der klassischen Anzeigenerstellung längst vorbei sind und sich die einzelnen Branchen zunehmend vermischen (Satz, Druckvorstufe, Druck, Internet, …) werden immer mehr Begriffe für ein und dieselbe Sache verwendet. Unter Auflistung versucht allen gerecht zu werden und listet möglichst alle Ausdrucksweisen auf, auch wenn diese fachlich gesehen nicht unbedingt korrekt sind.

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Headline, Überschrift, Schlagzeile
Kurze prägnante Schlagzeile, welche zum Weiterlesen animieren soll.

Subline, Untertitel, Unterüberschrift, Subheadline, Zwischenheadline
Weitere Zeilen zur Headline bzw. kleinere Headlines im Fließtext.

Overline
Ähnlich wie Subline, nur steht diese direkt über der Headline.

Body, Copy, Fliesstext, Werbetext, Mengensatz
Der eigentliche Text und macht in der Regel den grössten Teil des Textes aus.

Claim
Leicht zu merkende Sinn- bzw. Merksprüche, welche in Relation zum Inhalt stehen.

Slogan
Der Werbespruch schlechthin. Kurze, prägnante Werbebotschaft, welche das Produkt, die Dienstleistung oder/und das Unternehmen positiv darstellt.

Logo
Graphische Darstellung des Unternehmens- bzw. Markenschriftzuges.

Teaser, Einleitung
Kurze Einleitung, welche neugierig auf den folgenden Artikel / Message machen soll.

Caption, Bildunterschrift
Eine kurze Anmerkung zum abgebildeten Bild.

Testimonial, Erfahrungsbericht
Aussagen von zufriedenen Kunde, als zusätzliche Werbebotschaft.

Hurenkind & Schusterjunge
Hurenkind (auch: Witwe) und Schusterjunge (auch: Waise) sind Begriffe aus der Typografie, welche zwei Arten von Satzfehlern bezeichnen, die den Leserhythmus stören. Als Hurenkind bezeichnet man die letzte Zeile eines Absatzes, die zugleich die erste Zeile einer neuen Seite ist. Als Schusterjunge bezeichnet man die erste Zeile eines Absatzes, die einsam am Ende einer Seite steht und dann umbrochen wird.

K.i.S.S.
Kommt von „Keep it simple stupid“. Bedeutet vereinfach gesagt, dass man die Dinge (Botschaft, Produkt, Angebot, …) möglichst einfach und für jeden verständlich erklären soll. Wenn es auch der Letzte kapiert, hat man den größten Erfolg.

A.I.D.A.
Berühmte Formel für den Aufbau eines Werbetextes: A = Attention, I = Interest, D = Desire, A = Action. Auf gut deutsch bedeutet dieser, eine Werbebotschaft soll Aufmerksamkeit erregen, Interesse und Begehren wecken und den Kunden zum Handeln (Kaufen) animieren.