XPress -> Indesign

Das Layoutprogramm Adobe Indesign erfreut sich immer grösserer Beliebtheit, schliesslich ist das Layoutprogramm im Bundlepaket der Creative Suite neben Photoshop und Illustrator automatisch enthalten. Selbst grössere Werbeagenturen steigen nach und nach von XPress auf Indesign um und konvertieren ganze Archive in das neue Layoutformat. Doch dabei gilt es einiges zu beachten.

Mehrere Möglichkeiten

Um aus einer XPress-Datei eine Indesign Version zu erhalten gibt es mehrere Möglichkeiten diese zu erstellen.

  1. XPress Dokumente kleiner gleich 4.11 können direkt mit Indesign CS2, CS3 geöffnet werden.
  2. Konvertierung von Xpress 5, 6, 7.x mit Hilfe eines Konvertierungstools ala Q2ID von Markzware
  3. Manuelles Nachbauen der Datei in Indesign

Egal welche der drei Methoden man vorzieht eine manuelle Kontrolle und Korrektur der Einstellungen und Positionierungen in Indesign bleibt nicht erspart.

Typische Fehlerquellen

Wer noch alte XPress Dateien (bis Version 4.11) hat und diese in Indesign öffnet kann sicher sein, dass er nicht mehr up-to-date ist und die technischen Errungenschaften der letzten Jahre nicht verwendet. Hier wäre unserer Meinung nach eine komplette Überarbeitung des Dokumentes unter Beachtung der derzeitigen Standards notwendig und auch sinnvoll.

Aber auch bei der Konvertierung von aktuellen XPress-Dokumenten bzw. beim Nachbau gibt es wie so oft eine nicht unerhebliche Anzahl an Fehlerquellen, wie z.B:

  • Farben doppelt, wie z.B: Weiß, Passerkreuze, Schwarz
    Gerade die zweite Farbe Schwarz stellt hier ein kritisches Problem dar, da diese ausspart und nicht überdruckt. (Möglichkeit 1,2)
  • anderer Umbruch aufgrund unterschiedlicher Silbentrennung etc. (Möglichkeit 1,2,3)
  • unter Umständen werden bestimmte Spezialeinstellungen und Effekte nicht korrekt übernommen. (Möglichkeit 1,2)
  • Bilder nur eingebettet, noch dazu nur die Vorschaubilder. Dies passiert oft durch Copy & Paste der Bilddaten von XPress zu Indesign. (Möglichkeit 3)
  • Absatz- und Zeichenformate zum Teil zu verwirrend. (Möglichkeit 1,2)
  • uvam.

Fazit

Wie man sieht, muss man das neue Dokument, egal auf welchem Wege erstellt, komplett kontrolliert werden, um alle möglichen Fehlerquellen auszuschliessen.

Der idealste und sauberste Weg wäre das Dokument von Grund auf neu aufzubauen, entsprechende Musterseiten anzulegen, sämtliche aufeinander abgestimmte Absatzformate, Zeichenformate sowie die benötigten Objektstile zu definieren.

Nur dann erhält man ein sauberes und fehlerfreies Indesign Dokument, welches sich leicht ändern bzw. modifizieren lässt.

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